Auswärtssieg in Frankfurt (und Finish beim IM Cozumel/Mexico)

Cozumel Finish 2015von Peter Damjancevic

29.11.2015 – 13.30 Uhr Frankfurt.

Fortuna Düsseldorf spielt gegen den FSV Frankfurt

29.11.2015 – 07.30 Uhr Cozumel/Mexico

Peter Damjancevic springt zeitgleich mit dem Anstoß 9.000 Kilometer entfernt in die Fluten der Karibischen See.

Den Spielern von Fortuna stehen 90 packende Minuten bevor, Damjancevic hingegen hat beim Ironman Mexico eine Distanz von 226 Kilometern vor sich. Beiden gemein ist das F95 Logo auf der Brust mit dem Unterschied, dass für Damjancevic nicht nach 90 Minuten Schluss ist.

(mehr …)

Höher(e Türme), Schneller(e Zeit), Weiter(e Anreise) – Kuala Lumpur Halbmarathon

von Björn Glaßmacher

Lumpur1Wenn Fortuna auf Reisen geht, heißen die Ziele auf der Landkarte aktuell Sandhausen, Heidenheim, vielleicht mal Berlin Köpenick. Dies muss aber nicht für die Triathleten gelten, deren Wettkampfstätten auch gerne mal in Österreich, Mexiko oder wie im Oktober in Kuala Lumpur, Malaysien liegen.

Mit rotem Shirt und Fortuna-Logo auf der stolzen Brust eint dies jedoch die Sportler aller Abteilungen. Mein Ziel war die Teilnahme am Halbmarathon, allerdings, dieser wurde abgesagt aufgrund starker Luftverschmutzung!

Für eine Mittelfeldspieler-Spieldistanz-Laufeinheit reichte es trotzdem, will heißen, es wurde alternativ ein 10-Kilometerlauf angeboten. Die Begeisterung der freiwilligen Helfer und verdutzten Zuschauer war dem „fremdartigen roten We(is)sen“ aus Du-e-is-se-do-ref gewiss. Zeit nebensächlich, Erlebnis grandiose! Einfach Fortuna!

(mehr …)

Sensationelles „Comeback“ unserer Sophie Fröhling

 – 6 Starts, 6 Siege, 4 NRW Titel , Sophie nicht zu schlagen –

 NRW_Titelvon Peter Fröhling

Nach ihrem schweren Armbruch mitten in der letzten Saison war es für Sophie im Jahr 2015 eine Art Neustart.

Dieser gelang schon im Vorfeld der Triathlon Saison mit Ihrer Titelverteidigung in der Damenwertung der Nike Winterlaufserie, gekrönt durch eine Verbesserung des Nordrhein-Rekordes über 10 Kilometer mit 38.49 Minuten in der Altersklasse W 14.

Somit hat Sie als 13-jährige nicht nur den 14 Jahre alten Rekord der W 14 um mehr als zwei Minuten unterboten (alt: 40.54 Minuten), sondern auch den der W 15 (alt: 40.05 Minuten).

In der Folge gewann sie nicht nur die Nordrheinmeisterschaft der W 14 über 2.000 Meter (hochgemeldet als W 13) sondern ließ auch den 15-jährigen Mädchen im gleichen Lauf keinerlei Chance. Die Zeit von 6.43,04 Minuten ist aktuell (Stand 09.2015) noch die bundesweite Jahresbestzeit laut der Leichtathletikdatenbank für Sophies Jahrgang.

(mehr …)

Challenge Walchsee 2015

von Thomas Jörg

Walchsee6Es sollte meine erste Mitteldistanz werden, und es sollte nichts schiefgehen.

Daher bin ich auch schon eine Woche früher angereist und habe meine Datsche auf dem Campingplatz Seespitz direkt am Wasser, also mit alltäglichem Frühstücksblick auf die ersten 1,9 Kilometer, abgestellt. Das Wetter war toll, irgendwas um 30 Grad bei einer Wassertemperatur von 25 Grad. Super. Um die Beine auf das einzustellen, was kommt, erst mal eine lockere Runde mit dem MTB. Wobei locker ist in Tirol relativ. Kurz noch Beistand von oben eingeholt. Kann ja nicht schaden.

Das tägliche Schwimmen im glasklaren Wasser des Walchsee ist ein Genuss.

Dann schlug das Wetter um. Dauerregen mit 14 Grad. Na klar, ich habe ja Urlaub. Dann noch ein Wassereinbruch im Wohnwagen, Gott sei Dank von oben und nicht von unten (so viel hat es dann doch nicht geregnet). Genug Aufregung für diese Woche.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Mittlerweile hatte ich neue Nachbarn. Peter, Petra und Wolf aus Bensheim. Peter hat mal Triathlon gemacht, aber die Sache mit dem Schwimmen… . Petra startet heuer schon zum vierten Mal bei der Challenge, trotz neuer Hüfte. Respekt. Mit Petra ging es auf die Radstreckenbesichtigung.

(mehr …)

Luca Fröhling auch international in der Spitze angekommen

– 3. Platz beim Europacupstart in Tulcea/Rumänien –

von Peter Fröhling

TulceaZum Abschluß der Saison kam für unseren jungen D/C Bundeskader Triathleten noch die überraschende Meldung ins Haus das er nach einem guten Trainingslager mit dem Bundeskader noch kurzfristig für seinen 2-ten Europacup Start nominiert wurde.

Nachdem schon der erste Start am 05.07. in Holten/NL sehr erfolgreich und mit vielen Erfahrungen verbunden war freute sich der junge Fortune auf die Herausforderung im tiefsten Rumänien.

Und so ging es am Freitag früh los, Flug von Dortmund nach Bukarest und dann eine sehr lange Tour durch Rumänien Richtung Donaudelta, bei maximalen Temperaturen und Ankunft nach Mitternacht in Tulcea.

(mehr …)

U-See Schwimmen oder „Wie ich mich an die Langdistanz heran kraule.“

von Oliver Lorenz

U-SeeWas macht man im Sommer gerne? Schwimmen!

Was macht man als Triathlet der Fortuna? Lange schwimmen!

 Nun ist es so, dass es seit letztem Jahr einen Schwimmwettkampf im Unterbacher See gibt. Kurz: Das U-See Schwimmen über 1, 2 oder 3,5 Kilometer.

 Die Worte der Teilnehmer des letzten Jahres klangen vielversprechend: „entspannte Atmosphäre“, „fairer Wettkampf“ und „klasse organisiert“ waren der allgemeine Tenor.

Also meldete ich mich für diesen Wettstreit in der Badewanne Düsseldorfs an. Für die längste Strecke…

 Im Training bin ich solche Distanzen schon oft geschwommen. Eine lange Schwimm-einheit kann auch schon mal über vier Kilometer und mehr gehen. Nur ist es eben ein Unterschied, ob sich alle 50 Meter eine Kachelwand mit abgelegter Trinkflasche befindet an der man zwischendurch kurz pausieren kann, oder die Wendeboje in mehr als 1,5 Kilometer Entfernung am anderen Seeende liegt. Entsprechend gespannt und aufgeregt fuhr ich also am 23. August um 7:00 Uhr zum Südstrand.

(mehr …)

Erlebnisbericht Ironman Zürich 2015

von Stephan Brennert

Zuerich2015Nach fünf Jahren aktiver Triathlon-Zeit auf hauptsächlich olympischen Distanzen hatte ich mich nach langem Ringen am 31.12.2014 entschieden: 2015 werde ich einen IRONMAN finishen! – Meine Frau sagte widerwillig Ihre Unterstützung zu dann war ich auch schon für den Ironman Zürich angemeldet.

In den folgenden Wochen bin ich das Training deutlich systematischer als in den Vorjahren angegangen: Vernünftiger Trainingsplan, Rumpf-Stabi-Phase, Mallorca-Urlaub zum Trainingslager umgestrickt… und dann doch nur die Hälfte von dem Ganzen umgesetzt, aber das ist wohl normal…

(mehr …)

ROTH is the new BLACK

ROTH2Es ist vollbracht. Ich darf mich also jetzt Langdistanz-Finisher nennen (das mit dem „Ironman“ ist ne andere Geschichte Wink ), ich bin also tatsächlich an einem Stück 3,8 Kilometer geschwommen, 180 Kilometer Rad gefahren und 42,195 Kilometer gelaufen, und das Ganze von acht Uhr morgens bis kurz vor acht Uhr abends, insgesamt eine unvorstellbare, emotionale Achterbahnfahrt über 11 Stunden, 52 Minuten und 3 Sekunden.

Es sollte also in Roth passieren, die große Premiere, von der ich insgeheim seit 22 Jahren träumte, nachdem ich 1993 den Ironman auf Lanzarote das erste Mal als Zuschauer erlebt hatte:

„Einmal diese schier unvorstellbare Distanz „am Stück“ zu bewältigen, insgesamt 226 Kilometer.“

So war es denn Peter Damjancevic, Präsident und Abteilungsleiter der coolsten Triathlon-Abteilung eines 2.-Fussball-Bundesligisten, vor allem aber auch „Ironman-Veteran“ und Freund, der auf meine vorsichtige Nachfrage im Juli 2014, ob er denn meine, dass ich in der Lage wäre, eine Langdistanz zu finishen, sofort eine Unterkunft in Roth für das nächste Jahr reservierte. Smile Wohlgemerkt noch ohne geglückte Anmeldung …Er war es, der mich „blutjungen“ Rookie unter seine Fittiche nahm und mich auf dem Weg zum Finisher begleiten sollte. In ewiger Dankbarkeit!!

ROTH4Nach Rücksprache mit meiner Familie zuhause, die tatsächlich einverstanden war, dass Papa/Philip nunmehr bis zum Juli im Folgejahr circa 10-15 Stunden wöchentlich im Schwimmbad/See, auf der Landstraße und/oder im Wald verbringen würde, nahm das „Projekt“ langsam Gestalt an. Ohne die Unterstützung und Hilfe von meinen Königinnen hätte das alles gar nicht funktioniert. Danke!

Mit der geglückten Online-Anmeldung von Peter und mir Ende Juli letzten Jahres begann sie dann, die Zeit der Vorfreude, des Trainings, aber auch der Stimmungsschwankungen, der Selbstzweifel, der Angst vor Verletzungen, Krankheiten, die einen zu Trainingspausen zwingen würden, und der Besuche bei unserem „Vereins-Orthopäden“ und tollem Trainingspartner Doc Voege und der Physiotherapiepraxis Restle am Flinger Broich in Düsseldorf. J

Ist man in der einen Woche noch hochmotiviert, glaubt, Bäume ausreißen zu können, das „Ding“ locker bestreiten zu können, hadert man in der nächsten aufgrund kleinster Zipperlein mit seiner Form, an ein Finish ist gar nicht zu denken.

(mehr …)

FORTUNA in Berlin

von Peter Damjancevic

FORTUNA_in_Berlin_270715Saisonstart unserer Mannschaft in Berlin bei Eisern Union. Am Tag zuvor der 24. City Night Lauf auf dem „Kurfürstendamm“ über 10 Kilometer.

Zwei gewichtige Gründe für Fortunas Triathleten, die Hauptstadt zu besuchen.

Thomas Jörg, Philip Behrends und Peter Damjancevic reisten mit dem Flieger an, Hannah Brandner und Frank Holzapfel hatten es da einfacher, beide wohnen in Berlin. Nachdem die Startunterlagen für den Wettkampf am Abend abgeholt wurden, bekochte uns Frank mit veganen Blaubeer-Pfannkuchen, während wir anderen es uns im Wohnzimmer bei der Tour de France Etappe hinauf zu Alpe d´Huez gemütlich machten. Als die Radsportler ihr Tagwerk erledigt hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Start, wo wir auf Hannah und Carsten trafen. Letzterer wird langsam aber sicher von Hannah auf die Fortuna eingestimmt und wohl bald als neues Mitglied in Fortunas Triathlongemeinde willkommen geheißen.

(mehr …)

Erster Europacup Einsatz für Luca Fröhling

Holten2015Blicken wir 34 Jahre zurück – es ist der 18.03.1981 und Fortuna Düsseldorf verlor sein vorerst letztes Europacupspiel mit 0:1 bei Benfica Lissabon.

Am 04.07.2015 jedoch tauchte die Fortuna wieder auf der europäischen Bühne auf. Luca Fröhling startete in Holten/Niederlande im schwarzen Einteiler – mit GER und Fröhling auf der Brust – beim Triathlon über die Distanzen 750 Meter schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen.

Nach seinem sehr erfolgreichen Start beim T3 Triathlon in Düsseldorf – wir berichteten – wurde Luca für seinen ersten Europacupstart nominiert. Wobei, Europacup ist etwas irreführend, denn die Starter der jüngeren Jahrgänge 1996-1999 kamen nicht nur aus Europa sondern auch aus den USA, Canada, Uruguay, Bermudas, Australien, Japan… Insgesamt ein beeindruckendes Feld von 65 Startern, wobei Luca (geboren 1999) zu dem jüngeren Jahrgang gehörte.

(mehr …)