Luca Fröhling auch international in der Spitze angekommen

– 3. Platz beim Europacupstart in Tulcea/Rumänien –

von Peter Fröhling

TulceaZum Abschluß der Saison kam für unseren jungen D/C Bundeskader Triathleten noch die überraschende Meldung ins Haus das er nach einem guten Trainingslager mit dem Bundeskader noch kurzfristig für seinen 2-ten Europacup Start nominiert wurde.

Nachdem schon der erste Start am 05.07. in Holten/NL sehr erfolgreich und mit vielen Erfahrungen verbunden war freute sich der junge Fortune auf die Herausforderung im tiefsten Rumänien.

Und so ging es am Freitag früh los, Flug von Dortmund nach Bukarest und dann eine sehr lange Tour durch Rumänien Richtung Donaudelta, bei maximalen Temperaturen und Ankunft nach Mitternacht in Tulcea.

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U-See Schwimmen oder „Wie ich mich an die Langdistanz heran kraule.“

von Oliver Lorenz

U-SeeWas macht man im Sommer gerne? Schwimmen!

Was macht man als Triathlet der Fortuna? Lange schwimmen!

 Nun ist es so, dass es seit letztem Jahr einen Schwimmwettkampf im Unterbacher See gibt. Kurz: Das U-See Schwimmen über 1, 2 oder 3,5 Kilometer.

 Die Worte der Teilnehmer des letzten Jahres klangen vielversprechend: „entspannte Atmosphäre“, „fairer Wettkampf“ und „klasse organisiert“ waren der allgemeine Tenor.

Also meldete ich mich für diesen Wettstreit in der Badewanne Düsseldorfs an. Für die längste Strecke…

 Im Training bin ich solche Distanzen schon oft geschwommen. Eine lange Schwimm-einheit kann auch schon mal über vier Kilometer und mehr gehen. Nur ist es eben ein Unterschied, ob sich alle 50 Meter eine Kachelwand mit abgelegter Trinkflasche befindet an der man zwischendurch kurz pausieren kann, oder die Wendeboje in mehr als 1,5 Kilometer Entfernung am anderen Seeende liegt. Entsprechend gespannt und aufgeregt fuhr ich also am 23. August um 7:00 Uhr zum Südstrand.

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Erlebnisbericht Ironman Zürich 2015

von Stephan Brennert

Zuerich2015Nach fünf Jahren aktiver Triathlon-Zeit auf hauptsächlich olympischen Distanzen hatte ich mich nach langem Ringen am 31.12.2014 entschieden: 2015 werde ich einen IRONMAN finishen! – Meine Frau sagte widerwillig Ihre Unterstützung zu dann war ich auch schon für den Ironman Zürich angemeldet.

In den folgenden Wochen bin ich das Training deutlich systematischer als in den Vorjahren angegangen: Vernünftiger Trainingsplan, Rumpf-Stabi-Phase, Mallorca-Urlaub zum Trainingslager umgestrickt… und dann doch nur die Hälfte von dem Ganzen umgesetzt, aber das ist wohl normal…

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ROTH is the new BLACK

ROTH2Es ist vollbracht. Ich darf mich also jetzt Langdistanz-Finisher nennen (das mit dem „Ironman“ ist ne andere Geschichte Wink ), ich bin also tatsächlich an einem Stück 3,8 Kilometer geschwommen, 180 Kilometer Rad gefahren und 42,195 Kilometer gelaufen, und das Ganze von acht Uhr morgens bis kurz vor acht Uhr abends, insgesamt eine unvorstellbare, emotionale Achterbahnfahrt über 11 Stunden, 52 Minuten und 3 Sekunden.

Es sollte also in Roth passieren, die große Premiere, von der ich insgeheim seit 22 Jahren träumte, nachdem ich 1993 den Ironman auf Lanzarote das erste Mal als Zuschauer erlebt hatte:

„Einmal diese schier unvorstellbare Distanz „am Stück“ zu bewältigen, insgesamt 226 Kilometer.“

So war es denn Peter Damjancevic, Präsident und Abteilungsleiter der coolsten Triathlon-Abteilung eines 2.-Fussball-Bundesligisten, vor allem aber auch „Ironman-Veteran“ und Freund, der auf meine vorsichtige Nachfrage im Juli 2014, ob er denn meine, dass ich in der Lage wäre, eine Langdistanz zu finishen, sofort eine Unterkunft in Roth für das nächste Jahr reservierte. Smile Wohlgemerkt noch ohne geglückte Anmeldung …Er war es, der mich „blutjungen“ Rookie unter seine Fittiche nahm und mich auf dem Weg zum Finisher begleiten sollte. In ewiger Dankbarkeit!!

ROTH4Nach Rücksprache mit meiner Familie zuhause, die tatsächlich einverstanden war, dass Papa/Philip nunmehr bis zum Juli im Folgejahr circa 10-15 Stunden wöchentlich im Schwimmbad/See, auf der Landstraße und/oder im Wald verbringen würde, nahm das „Projekt“ langsam Gestalt an. Ohne die Unterstützung und Hilfe von meinen Königinnen hätte das alles gar nicht funktioniert. Danke!

Mit der geglückten Online-Anmeldung von Peter und mir Ende Juli letzten Jahres begann sie dann, die Zeit der Vorfreude, des Trainings, aber auch der Stimmungsschwankungen, der Selbstzweifel, der Angst vor Verletzungen, Krankheiten, die einen zu Trainingspausen zwingen würden, und der Besuche bei unserem „Vereins-Orthopäden“ und tollem Trainingspartner Doc Voege und der Physiotherapiepraxis Restle am Flinger Broich in Düsseldorf. J

Ist man in der einen Woche noch hochmotiviert, glaubt, Bäume ausreißen zu können, das „Ding“ locker bestreiten zu können, hadert man in der nächsten aufgrund kleinster Zipperlein mit seiner Form, an ein Finish ist gar nicht zu denken.

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FORTUNA in Berlin

von Peter Damjancevic

FORTUNA_in_Berlin_270715Saisonstart unserer Mannschaft in Berlin bei Eisern Union. Am Tag zuvor der 24. City Night Lauf auf dem „Kurfürstendamm“ über 10 Kilometer.

Zwei gewichtige Gründe für Fortunas Triathleten, die Hauptstadt zu besuchen.

Thomas Jörg, Philip Behrends und Peter Damjancevic reisten mit dem Flieger an, Hannah Brandner und Frank Holzapfel hatten es da einfacher, beide wohnen in Berlin. Nachdem die Startunterlagen für den Wettkampf am Abend abgeholt wurden, bekochte uns Frank mit veganen Blaubeer-Pfannkuchen, während wir anderen es uns im Wohnzimmer bei der Tour de France Etappe hinauf zu Alpe d´Huez gemütlich machten. Als die Radsportler ihr Tagwerk erledigt hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Start, wo wir auf Hannah und Carsten trafen. Letzterer wird langsam aber sicher von Hannah auf die Fortuna eingestimmt und wohl bald als neues Mitglied in Fortunas Triathlongemeinde willkommen geheißen.

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Erster Europacup Einsatz für Luca Fröhling

Holten2015Blicken wir 34 Jahre zurück – es ist der 18.03.1981 und Fortuna Düsseldorf verlor sein vorerst letztes Europacupspiel mit 0:1 bei Benfica Lissabon.

Am 04.07.2015 jedoch tauchte die Fortuna wieder auf der europäischen Bühne auf. Luca Fröhling startete in Holten/Niederlande im schwarzen Einteiler – mit GER und Fröhling auf der Brust – beim Triathlon über die Distanzen 750 Meter schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen.

Nach seinem sehr erfolgreichen Start beim T3 Triathlon in Düsseldorf – wir berichteten – wurde Luca für seinen ersten Europacupstart nominiert. Wobei, Europacup ist etwas irreführend, denn die Starter der jüngeren Jahrgänge 1996-1999 kamen nicht nur aus Europa sondern auch aus den USA, Canada, Uruguay, Bermudas, Australien, Japan… Insgesamt ein beeindruckendes Feld von 65 Startern, wobei Luca (geboren 1999) zu dem jüngeren Jahrgang gehörte.

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Vereinsmeisterschaft t3 Triathlon Düsseldorf

von Peter Damjancevic

t3Am Sonntag, den 28.06.2015, fand im Rahmen des zum fünften Mal ausgetragenen t3 Triathlons in Düsseldorf auch die Vereinsmeisterschaft von Fortunas Triathleten über die olympische Distanz statt.

Knapp 30 Athleten hatten gemeldet, allerdings konnten dann verletzungsbedingt nicht alle am Start stehen.

Für die Anderen wurde es ein langer Tag. Bereits in der Früh mussten die Sprinter im Medienhafen ins Wasser, um nach 750 Metern die 20 Kilometer lange Radstrecke in Angriff zu nehmen. Abschließend folgte der Lauf über fünf Kilometer, bevor der frühe Tag – zumindest sportlich – ein Ende fand.

Für 12 Uhr hatte dann der „Cheffe“, in Zusammenarbeit mit Andreas Hecker von Fortuna Düsseldorf, zum „Fototermin“ geladen. Im Sonderheft, das erneut zur Saisoneröffnung (17. – 19. Juli) erscheinen wird, können sich die Athleten wiederfinden.

Das erste große Highlight fand um 12.30 Uhr statt, als Luca Fröhling bei der Elite starten konnte – siehe hierzu auch den vorhergehenden ausführlichen Bericht -.

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Heimspiel beim t3 Triathlon Düsseldorf

Überragende Leistung von Luca Fröhling

von Peter Damjancevic

t3_1Am Sonntag, den 28.06.2015, wurde der t3 Triathlon Düsseldorf bereits zum fünften Mal ausgetragen. Vor über 40.000 Zuschauern gingen auch etliche Triathleten der Fortuna an den Start, hieß es doch erneut, den Vereinsmeister über die olympische Distanz zu ermitteln. Darüber in einem kommenden Artikel mehr.

Vorab müssen und wollen wir die tolle Leistung von Luca Fröhling mit dem nachstehenden Bericht würdigen:

Bisher sprachen wir bei unseren jungen Athleten Sophie und Luca Fröhling immer von den „Nachwuchsstars“

Nun, seit dem letzten Juni Wochenende ist das nun definitiv vorbei. Nicht nur, weil die Beiden eigentlich schon immer unsere einzigen „Stars“ ob ihrer gezeigten Leistungen waren, seit dem T3 Triathlon in Düsseldorf ist Luca nun auch bei den „Großen“ erfolgreich aktiv.

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Ironman 70.3 Luxemburg/Remich

von Peter D.

LuxemburgEin Fortuna-Triumvirat – bestehend aus Dr. Jochen Vöge, Philip Behrends und Peter Damjancevic, stand – nur eine Woche nach dem Bonn Triathlon – bei der dritten Auflage des IM 70.3 Luxemburg erneut am Start.

Anreise der Drei war bereits am Donnerstag, so dass im Vorfeld ein Teil der Radstrecke in Augenschein genommen werden konnte. Dass die ersten beiden Anstiege mit knapp 450 Höhenmetern zu Buche schlugen, verursachte zumindest bei Damjancevic leichte Kopfschmerzen. Diese aber wurden später durch Till Schenk, Moderator vieler Ironmanveranstaltungen, zerstreut. Er teilte mit, dass die Strecke, die er komplett abgefahren sei, abweichend von den laut Ausschreibung genannten 840 Höhenmetern „nur“ 570 Höhenmeter hat.

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Klassiker im Rhein

von Peter D.

bonn1Zum 25. Mal fand am Wochenende der Bonn–Triathlon statt, ein Triathlon-Klassiker in Deutschland und sicher eine der spektakulärsten Veranstaltungen. So hatten sich 13 Fortunen für dieses Spektakel am Rhein gemeldet. Letztendlich neun gingen an den Start. An dieser Stelle wünschen wir den aufgrund Verletzung oder Erkrankung nicht Gestarteten gute Besserung.

Hektik vor dem Start. Verabredet hatten wir uns um acht Uhr vor der Startunterlagenausgabe. Als wir nach dem obligatorischen Mannschaftsfoto zum Check-In wollten, hieß es über die Lautsprecher, dass wir nun langsam das Gelände verlassen müssen – dabei waren wir noch gar nicht drin! Frown – trotzdem konnten wir, schnell wie wir nun mal sind, die Räder und das nötige Equipment platzieren.

Anschließend ging es mit dem Bus zum Schwimmstart. Das Wetter war gut, strahlender Sonnenschein hob die Vorfreude auf das Kommende. Der Neoprenanzug wurde so spät wie möglich angezogen, um nicht unnötig zu schwitzen. Sorgen, die unser Holger wie immer nicht hatte – old school mäßig springt er traditionell mit Badebüx in die Fluten des Rheins.

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